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Come to tea!
Tee mit Mrs. Beeton
Isabella Beeton bemerkte 1862 in ihrem Bestseller „Mrs. Beeton Buch des Haushalts“ über Tee:
„…Das beliebteste nicht alkoholische Getränk scheint neuerdings Tee zu sein, heutzutage fast als Lebensnotwendigkeit angesehen…“
Wir assoziieren England mit Tee und das zu Recht! Mitte des 17.Jahrhundert, als die begeisterte Teetrinkerin Prinzessin Catharine de Braganza eine Kiste Tee als Teil ihrer Brautausstattung mit an den Hof Charles des Zweiten brachte, wurde daraus rasch eine sehr beliebte Zeremonie.

Das äußerst englische Ritual des „Afternoon Tea“ geht auf Anna, die siebte Herzogin von Bedford zurück. Im frühen 19.Jahrhundert lag zwischen Frühstück und Abendessen lag eine recht lange Zeit. Die Herzogin war daher um vier Uhr ziemlich hungrig und bat ihre Zofe, ihr Tee und ein paar kleine Stärkungen zu bringen. Dieses Arrangement gefiel ihr so gut, dass sie anfing, ihre Freunde dazu einzuladen und bald trank ganz London aus eleganten Teetassen und knabberte dazu an appetitlichen Sandwiches.

Daraus entwickelte sich der High Tea und der Low Tea.

Low Tea oder Afternoon Tea wurde um vier Uhr nachmittags in niedrigen (low) Sesseln eingenommen und war ein aristrokratisches, upper middle-class Ritual, eine Zeit, um Neuigkeiten auszutauschen oder den neuesten Trend in Sachen Mode zu besprechen. Eine Chance, in eleganter, feiner Umgebung Tee aus dem besten Porzellan (Bone China) zu trinken und exquisite Sandwiches und Kuchen zu genießen. Das Dinner fand um acht oder neun Uhr statt.

High Tea dagegen war das hart verdiente Mahl, auf welches sich die Arbeiter nach einem langen Tag in den Fabriken und Minen freuten und welches aus kaltem Fleich, Pasteten, Brot, Käse und Eingemachtem, nahrhaften Kuchen und zahllosen Tassen Tee bestand. Es wurde um halb sechs eingenommen und war die letzte Mahlzeit des Tages, abends gab es dann noch ein heißes Getränk und einen Keks.

Und was macht den nun den „Cream Tea“ aus?

Ein traditioneller Cream Tea sollte aus leichten, frisch gebackenen Scones bestehen, die mit Marmelade und clotted cream serviert werden. Clotted cream ensteht, wenn eine sehr reichhaltige Milch erhitzt und abgeschöpft wird -die Milch aus Dorset, Devon und Cornwall gilt dabei als absolut erste Wahl!



Hier ein sehr leichtes Rezept:
200g Mehl
1 Prise Salz
50g Butter
1 Paket Backpulver
125ml frische Milch








Alles rasch zu einem geschmeidigen, leicht klebrigen Teig verarbeiten, mit einem kleinen Glas oder einer Form Kreise ausstechen, backen bei 220°C 7-10 Minuten und anschließend genießen - am besten natürlich mit Freunden um vier Uhr nachmittags :-)

Ich habe den „Come To Tea“ vor zwölf Jahren mit einer Gruppe von Freundinnen gestartet. Wir treffen uns reihum, jede backt etwas englisches Leckeres und wir sitzen den ganzen Nachmittag zusammen und reden und essen - sehr weiter zu empfehlen!
Kontakt: Thomson Tours • Alt-Britz 96 • 12359 Berlin • Telefon +49(30) 74 75 84 85 • mail: info<at>thomsontours.de